Mic Mac Hunter's Ejyothaa


Nachdem der Entschluss zu einem im Vergleich zu Candy lebhafteren und arbeitsfreudigeren Zweithund gefallen war, musste die Entscheidung für eine Rasse getroffen werden. Da nur ein Retriever in Frage kam,  der Hund aber nicht so groß sein sollte, viel die Wahl auf den Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Toller).


Mein Wunschhund sollte nach Möglichkeit dunkelrot mit viiieel Weißanteil sein. Der passende Züchter mit einer wunderschönen Hündin waren schnell gefunden und nach einem Besuch dort wurde ich auf die Bewerberliste gesetzt. Leider kam dieser Wurf, und auch der nächste mit dieser Hündin, nicht zustande. Der Züchter hat mich jedoch an einen anderen Tollerzücher weiterverwiesen.

So habe ich mich beim Zwinger "Mic Mac Hunter's" um einen Welpen beworben. Da von meiner Seite ein vorheriger Besuch dort nicht möglich war, wurde ein Treffen auf der DRC-Clubschau in 2006 vereinbart und ich erhielt noch am selben Tag eine Zusage für einen Welpen. Nun ging das Warten auf den Wurftermin los. Ich hoffte sehr, dass diesmal alles gut gehen würde und für mich auch eine Hündin dabei sei.....



Am 10.02.2007 wurden 9 kleine Toller-Welpen geboren (5 Hündinnen, 4 Rüden). Juhu, die Freude war riesengroß, dass es im dritten Anlauf geklappt hatte. Bis zum ersten Besuch der Welpen wurde ich vom Züchter regelmäßig mit Fotos versorgt.

 

Beim ersten Besuch waren die Kleinen 4 Wochen alt. Im großen Welpenauslauf im Wohnzimmer ging es zu dieser Zeit noch ruhig zu.


Der zweite Besuch, die Welpen waren jetzt 6 Wochen alt, war da schon interessanter. Die Kleinen haben miteinander gespielt und gekämpft. Die verschiedenen Wesenszüge kristallisierten sich bereits heraus. Welche Hündin ich bekommen sollte, stand zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht fest.

Als die Welpen 8 Wochen alt waren, wurden sie ihren späteren Besitzern zugeteilt. Ich sollte die Hündin mit dem roten Punkt bekommen, diese hatte mir bereits beim letzten Besuch gut gefallen.


Am 11. April war es dann soweit. Ejyothaa (ich hatte mir den Namen Eyota - indianisch für "die Größte" ausgesucht, der Züchter hat ihn noch etwas aufgemöbelt) wurde mir von Herrn Walkemeyer nach Hause gebracht.

Yota schlief nachts in einem Kennel und war sehr schnell Stubenrein. Schon am nächsten Wochenende wurde die erste Welpenstunde besucht und da Yota in allem richtig Fix ist, haben wir die verschiedenen Stufen der Junghundkurse auch schnell durchlaufen. Fußgehen, Sitz und Platz, mit und ohne Leine, beherrscht sie mittlerweile.


Im Sommer 2007 begann auch die Agility-Ausbildung. Tunnel, Laufsteg, Wippe - davon ist sie total begeistert. Unser Trainer hat auf der Wippe (die sie sehr schnell hochläuft) schon so manches "Küsschen" bekommen, weil er sie zu langsam nach unten lässt. Auch durch die Ausleger der Hürden zu laufen findet Yota spannend.


Am 17. November 2007 habe ich Yota das erste Mal auf der DRC-Clubschau in der Jugendklasse ausgestellt. Sie hat mit einem SG den dritten Platz belegt. Naja, Ausstellungen werden nicht unser Hobby!


Am 18. November sollte unserer erste Dummystunde sein - sollte. Leider ist an diesem Tag bei Yota eine Krankheit ausgebrochen, die eine lange Therapie mit Cortison erfordert (siehe Yotas Krankengeschichte).


Mittlerweile können wir wieder mit leichtem Training beginnen.


Da man ja positiv Denken soll, gehe ich davon aus, dass Yota bis zum Mai diesen Jahres das Schlimmste überstanden hat und nach einer gewissen Erholungszeit wieder voll belastbar sein wird.